Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur
Das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein ist zuständig für die öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die Hochschulen, die Forschungseinrichtungen und die kulturpolitischen Leitlinien des Landes. Ministerin ist Karin Prien, Staatssekretäre sind Dr. Dorit Stenke und Guido Wendt.
Gute Schule
An den 795 öffentlichen Schulen, Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien, Förderzentren und Berufsbildende Schulen unterrichten rund 28.000 Lehrkräfte etwa 362.000 Schüler:innen. Außerdem berät das Ministerium die Schulen im Land in pädagogischer Hinsicht und ist verantwortlich für die Lerninhalte. Es stellt die Lehrerinnen und Lehrer ein und wirbt um Lehrkräftenachwuchs. Es fördert besondere Schulen als PerspektivSchulen und baut den Ganztag weiter aus. Ein aktueller Schwerpunkt der Bildungspolitik des Landes Schleswig-Holstein ist das Lernen mit digitalen Medien: Das reicht von der Ausstattung der Schulen mit digitalen Endgeräten und einer einheitlichen Schulverwaltungssoftware bis zu Medienkompetenzkonzepten für Schulen und Fortbildungen von Lehrkräften.
Universitäre Spitzenforschung
Erfolgreiche Forschungs- und Wissenschaftspolitik ist ein Standortfaktor: Neun staatliche Hochschulen mit insgesamt 64.000 Studierenden, Forschungseinrichtungen wie das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) geben ihre Impulse von Schleswig-Holstein aus in die Welt. Ebenso wie die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die gemeinsam mit der Universität Lübeck und weiteren Einrichtungen über die Exzellenzstrategie von Bund und Land gefördert werden.
Kunst und Kultur
Kunst und Kultur in Schleswig-Holstein ist vielfältig und attraktiv: Sie zeigt sich in Museen, in Ausstellungen, in Bibliotheken, in Theatern und in Konzerten. Das Ministerium möchte Kunst und Kultur für alle Menschen zugänglich machen, unabhängig davon, wo und wie sie leben. Das gelingt über einen Neuen Kulturdialog, digitale Formate in den Kultureinrichtungen oder die Kulturelle Bildung im Zusammenspiel von Schule und kulturellen Institutionen.