Rendsburg-Eckernförde, Plön und Segeberg
Land plant 2025 rund 33 Millionen Euro für bessere Straßen, Radwege und Brücken in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön und Segeberg ein
KIEL/HOHENWESTEDT. Die ersten Baken sind aufgestellt, die ersten Baustellen eingerichtet: Für die Sanierung des Straßen- und Radwegenetzes in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde, Plön und Segeberg plant allein der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) in den kommenden Monaten Investitionen von gut 33 Millionen Euro. Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen stellte heute (7. März) mit LBV.SH-Direktor Frank Quirmbach und dessen Fachleuten die Pläne in der Straßenmeisterei Hohenwestedt vor. „Unser Landesbetrieb wird in diesen Kreisen insgesamt 23 Straßen sowie 17 Radwege in Schuss bringen. Nach Jahrzehnten des Sparens wird die Infrastruktur Schritt für Schritt besser“
, betonte Madsen. Es werden knapp 70 Kilometer Straßen, 8,4 Kilometer reine Radwege und neun Bauwerke erneuert oder ausgebaut.
Der LBV.SH informiert auf einer interaktiven Karte über die geplanten Baumaßnahmen.
Als herausragende Bauprojekte sind die Sanierung der B 206 in Bad Segeberg, die B-202-Fahrbahnerneuerung Ortsdurchfahrt Hohn bis Fockbek sowie die Radwegsanierung an der L 328 zwischen Brammer und B 77 Ochsenweg eingeplant. In Plön starten außerdem die ersten Arbeiten für die Fahrbahnerneuerung der B 76 Trent-Plön. „Wir dürfen alte Fehler nicht wiederholen und die Infrastruktur noch weiter verfallen lassen“
, mahnte Madsen. Er erinnerte daran, dass allein für die Sanierung von Landesstraßen und Radwegen in ganz Schleswig-Holstein in diesem Jahr rund 95 Millionen Euro veranschlagt sind.
LBV.SH-Chef Quirmbach bekräftigte: „In dem 33-Millionen-Euro-Paket für die drei Kreise sind insgesamt neun Landesstraßen-Projekte und neun Bauwerke enthalten. Damit können wir wichtige Straßensanierungen vorantreiben.“
Der Rest entfalle auf sechs Bundes- und acht Kreisstraßen, für die der LBV.SH in weiten Teilen ebenfalls zuständig sei.
Minister Madsen im Gespräch mit Medien-Vertretern
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Laut Madsen ist der Erhalt der Infrastruktur gerade in einem Flächenland ein existenzieller Beitrag der Daseinsvorsorge. Mit Blick auf die Mobilitätswende helfe es nicht, Straßen-, Rad- und Schienenverkehr gegeneinander auszuspielen: „Wir brauchen alle Möglichkeiten. Zumal ja auch Schulbusse, E-Bikes, Krankenwagen, der Pflegedienst oder die Feuerwehr sichere Verkehrswege benötigen.“
Mit der Bitte um Beachtung:
Die Informationen für die aktuellen Planungen 2025 sind VORBEHALTLICH des offenen Bundeshaushaltes zu sehen. Änderungen sind daher nicht auszuschließen.
Die einzelnen Baumaßnahmen/Projekte finden sich in der Übersichtskarte unter: Bauprogramm des LBV.SH