Landesprogramm „Zukunft Schule im digitalen Zeitalter“
Ziel des Programms
In Kooperation mit
Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur (MBWFK)
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
Schleswig-Holsteinisches Institut für berufliche Bildung (SHIBB)
Europa-Universität Flensburg (EUF)
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
Muthesius Kunsthochschule (Kiel)
Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN)
Das Landesprogramm unterstützt (angehende) Lehrkräfte im Umgang mit einer zunehmend digitalisierten Welt – nachhaltig, praxisnah und zukunftsorientiert – um letztlich die Entwicklung von Zukunftskompetenzen bei Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu fördern.
Gestaltung der Kultur der Digitalität
Lehren und Lernen verändern sich grundlegend. Das Landesprogramm begleitet diesen Wandel aktiv, um letztlich Kinder und Jugendliche für ein verantwortungsvolles Handeln zu befähigen. Lehrkräfte entwickeln dafür technisch-pädagogische, didaktisch-methodische sowie reflexive Kompetenzen. Zentrale Themen sind: Lernraumgestaltung, fachbezogene Medienbildung, Digitalisierungstrends (z. B. KI, Learning Analytics) und phasenübergreifende Konzepte statt reiner Toolentwicklung. Schulen werden als Living Labs gestaltet, in denen neue Lern- und Erfahrungshorizonte entstehen.
Ressourcen
Für die Umsetzung stehen den Schulen 90 Stellen in Form von Ausgleichsstunden zur Unterstützung durch medienpädagogische Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur Verfügung. Weiterhin wurden Stellen an den Hochschulen (Educational Engineers) und am IQSH (Regionale Fachberatungen sowie Medienberatungen) geschaffen.
Verzahnung der Lehrkräftebildung
Die Kooperation umfasst alle drei Phasen der Lehrkräftebildung – Lehramtsstudium, Vorbereitungsdienst und Fort-/Weiterbildung. Partner sind das Land Schleswig-Holstein, die drei lehrkräftebildenden Hochschulstandorte (Lübeck, Kiel und Flensburg), das IPN, das SHIBB und das IQSH.
Unterrichtsentwicklung in fünf Clustern
In fächerbezogenen Teams arbeiten Hochschulen, IQSH und IPN an digitalen und hybriden Unterrichtsszenarien in fünf Clustern:
- Sprachen
- Ästhetik
- Gesellschaftswissenschaften
- MINT
- Berufliche Bildung
Evaluation
Das Programm wird durch eine formative Evaluation (IQSH & IPN) begleitet. Ziel ist eine evidenzbasierte Weiterentwicklung von Transfermodellen und Monitoringsystemen.
Koordination und Kontakt
Kontakt